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Sichtbarkeit ist auch für Autorinnen und Autoren ein sehr wichtiges Thema. Schließlich können sich unsere Bücher und Werke nur dann verkaufen, wenn sie auch für Interessierte und Fans sichtbar sind und somit gefunden werden können.

Natürlich sind die Bücher auch auf den Shop-Seiten oder in den Läden sichtbar, in denen wir sie eingestellt haben, aber auf der eigenen Webseite können wir zusätzliche Informationen zu den Büchern und zu uns veröffentlichen, was woanders in dieser Weise nicht geht. Die Webseite ist somit eine Art Grundstein, auf den wir aufsetzen können, um an unserer Sichtbarkeit zu arbeiten.

Warum eine eigene Webseite eine gute Idee ist, darüber habe ich in einem Gastbeitrag für den Lyx Storyboard-Blog geschrieben. In dem heutigen Beitrag soll es darum gehen, was es zu beachten gilt, um nicht mit der Webseite aus Versehen das Gegenteil zu bewirken und dann in die Unsichtbarkeit abzurutschen und anderen Ärgernissen aus den Weg zu gehen.

Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information und stellen keine rechtliche Beratung dar.

Die 5 No-Gos in der Übersicht:

  • Copy & Paste
  • Überfüllung
  • Aggressive Ablenkung
  • Zu unstrukturiert
  • Zu fremd
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Copy & Paste

1. Copy & Paste

Das Internet war niemals ein Raum ohne Gesetze und Regeln. Wer heute noch so etwas denkt oder behauptet, läuft mit offenen Armen dem eigenen Untergang entgegen.

In der ersten Kategorie „Copy & Paste“ fasse ich deshalb zusammen, was im Internet auf der eigenen Webseite unter diesem Aspekt schnell mal schiefgehen und zu bösen Überraschungen führen kann.

 

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

1.a. Bebilderung

Dieses Sprichwort beflügelt Autoren und Webseitenbetreiber häufig dazu, (Unter-)seiten und Beiträge auf der eigenen Webseite mit unterstützenden Bildern zu versehen.

Wer dazu eigene Bilder und Fotos verwendet, ist meist auf der sicheren Seite. Wer jedoch schnell mal ein durch eine Internetrecherche auf irgendeiner Webseite (auch Suchmaschinen sind Webseiten!) gefundenes Bild auf der eigenen Webseite einbindet, tappt bereits in die erste Falle.

Jedes Bild, jede Skizze und jede Illustration ist ein Werk, das jemand erschaffen hat, in das eine persönliche geistige Schöpfung nach § 2 Abs. 2 UrhG eingeflossen ist. Bevor Sie ein solches Bild auf ihrer Webseite einbinden, müssen Sie mit dem Urheber Kontakt aufnehmen und um Erlaubnis fragen. Der Urheber kann ihnen dann Vorgaben machen, wie das Bild zu verwenden ist – indem zum Beispiel der Name des Urhebers genannt werden muss – und er oder sie kann sogar ein Entgelt für die Nutzung des Bildes verlangen.

Verwenden Sie das Fremdbild trotzdem ohne vorliegende Erlaubnis, so kann dies zu einer teuren und eigentlich unnötigen Abmahnung führen.

Diesen Ärger kann man auch auf andere Weise umgehen, indem man auf Bildarchive zurückgreift, in denen man Verwendungsrechte einzelner Fotos und Bilder erwerben kann. Fotolia, iStockPhotos und Getty Images sind zum Beispiel solche Bildarchive, in denen man Fotos und Illustrationen finden kann, für die man dann eine Verwendungslizenz erwirbt.

Aber auch hier muss man darauf achten, wie das jeweilige Bildarchiv die Verwendungsrechte definiert. Einige Archive erlauben nur die Verwendung auf der eigenen Webseite und nicht etwa das Teilen der Bilder in den sozialen Medien und Netzwerken. Das kann ebenso schnell wieder zu einem Problem werden. Zum Glück gibt es aber zum Beispiel für WordPress einige Plug-ins (z.B. das Easy Social Share Buttons Plug-in), mit dem man zu jedem Beitrag festlegen kann, welches Bild in den sozialen Medien geteilt wird, wenn dort jemand den Beitrag teilt.

Schlussendlich gilt bei Bildern, dass weniger häufig mehr ist. Bevor man also den Schritt ins Ungewisse macht und schlimmstenfalls sogar eine Abmahnung für die ungerechtfertigte Verwendung eines Fremdfotos eingeht, ist es besser, auf die Bebilderung des Beitrags mit Fremdmaterial zu verzichten.

Alternativen: Wer gut mit Stift oder Pinsel umgehen kann, zeichnet sich einfach selbst das passende Motiv zum Beitrag.

Mehr hierzu finden Sie zum Beispiel in einem ausführlichen Artikel auf eRecht 24.

 

1.b. (Presse-)Zitate

Der neue Roman kommt bei den Fans gut an und sogar einige Journalisten haben bereits darüber geschrieben und in Zeitungen und Zeitschriften darüber berichtet.

Darf man aus den Fan- und Presse-Rezensionen nun einfach frei heraus auf der eigenen Webseite zitieren?

Bei Zitaten gilt genauso wie bei den zuvor besprochenen Bildern das Urheberrecht. Wer also einfach so ganze Textpassagen 1:1 auf seiner eigenen Webseite veröffentlicht, ohne den Urheber um Erlaubnis zu fragen, begeht einen groben Fehler und kann auch hierfür eine Abmahnung erhalten.

Das Veröffentlichen eines kurzen Satzes mit Verweis auf dessen Urheber fällt allerdings unter das Zitatrecht und ist erlaubt, wenn hierbei auch auf den Originalartikel des Urhebers verwiesen wird. Hierbei gilt, je länger der zitierte Text ist, desto größer ist die Gefahr, dass man das Zitatrecht überschreitet und ein Plagiat erstellt.

Die vorangehenden Beispiele werden von Verlagen und Autoren meist auf den Buchseiten gern eingesetzt, um die eigenen Bücher dort besser anzupreisen. Das Zitatrecht erlaubt sogar noch einen weiteren Fall des Einbindens eines Zitats. Wird das Zitat in einen eigenen Kontext eingebettet, weil man zum Beispiel in einem Beitrag über das „Schreiben von Büchern“ ein passendes Zitat einer anderen Person einbettet – zum Beispiel das eines bekannten Autors wie Stephen King – dann fällt auch dies unter das Zitatrecht.

Zitieren Sie also lieber nicht einfach drauf los sondern versuchen Sie vorab die Erlaubnis des Urhebers zu erhalten. Dies gilt auch für Interviews, die ein Journalist mit Ihnen geführt hat. Mehr über das Zitatrecht finden Sie zum Beispiel hier.

 

1.c. Karten

Lesungen können dabei helfen, die Aufmerksamkeit um die eigene Person und die eigenen Bücher stärker anzukurbeln. Die nächste Lesung steht auch schon bevor und was liegt da näher, als auf der eigenen Webseite auch darauf hinzuweisen.

Ort und Uhrzeit sind schnell hinzugefügt. Auch die Möglichkeiten der Anfahrt mit dem öffentlichen Verkehr lassen sich noch schnell aufschreiben. Und dann hat man da ja noch den Screenshot von der Straßenkarte, den man eigentlich für sich selbst angefertigt hat. Der ist doch für die Besucher sicher auch nützlich. Warum sollte man den also nicht einfach auch mit auf der eigenen Seite einbinden?

Weil genau das wieder in eine Falle führen würde. Der Screenshot enthält urheberrechtlich geschütztes Material, welches durch die Veröffentlichung auf der eigenen Webseite eine unerlaubte Verbreitung darstellen kann und somit wieder zu einer Abmahnung durch den Urheber führen kann.

Zum Glück ist das Internet aber vor 10 Jahren nicht einfach stehen geblieben. Inzwischen gibt es Anbieter, die es einem offiziell erlauben, ihr Kartenmaterial in die eigene Webseite einzubinden. Google Maps gehört dabei zu den bekanntesten Anbietern, gefolgt von den Bing Maps. Aber auch der Dienst Open Street Map ermöglicht es, Karten in die eigenen Webseiten einzusetzen. Der Unterschied hierbei ist, dass man nicht einfach Screenshots des Kartenmaterials verwendet, sondern das Original-Material. Das hat auch den Vorteil, dass Nutzer damit z.B. eine Route zum Zielort berechnen können oder auch in die Ansicht hineinzoomen können.

Brandenburger Tor

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Überfüllung

2. Überfüllung

In einigen Fällen steht die gewünschte Außenwirkung der eigenen Webseite mit der Außenwahrnehmung in keinem guten Verhältnis.

 

2.a. Musik liegt in der Luft

Betrachten wir zunächst einen Aspekt, den Autoren so in ihren Büchern nicht direkt realisieren können. Gemeint ist die musikalische Untermalung der Texte. Während dies in speziell dafür angefertigten eBooks inzwischen möglich ist, so kann der Autor oder die Autorin auf der eigenen Webseite gleich ganze Balladen an rechtefreier oder eigens komponierter und eingespielter Musik als Hintergrundbemalung losschallen lassen. Was für einen selbst aber vielleicht noch eine gute Idee ist, kann dazu führen, dass viele andere lieber das Weite suchen. Beim Aufruf einer Webseite sollte niemals automatisch eine Hintergrundmusik starten und wenn schon, dann sollte es auf der Webseite selbst eine gut erreichbare Möglichkeit geben, diese abzuschalten. Es hat auch schon Fälle gegeben, da waren Besucher der Webseite so von der plötzlichen Beschallung überrascht, dass sie einen Beinahe-Herzinfarkt erlebten. Wenn Sie also ihre Besucher nicht vergraulen wollen, dann verzichten sie lieber auf automatisch startende Hintergrundmusik.

Nehmen Sie sich im Hinblick auf die Musik-Beschallung ausnahmsweise ein Beispiel an Facebooks Einbindung von Videos. Dort verlinkte Facebook-Videos spielen zwar automatisch den Video-Inhalt ab, bleiben aber so lange stumm, bis man einmal aktiv auf das Video klickt. (Das automatische Abspielen der Videos ist jedoch kein gutes Beispiel. Das Social Network benutzt diesen Mechanismus um die Ansichten (Views) eines Videos in die Höhe zu treiben, denn auch das tonlose Abspielen in ihrer Timeline zählt dabei schon mit. Dadurch wird die Vergleichbarkeit mit den Views auf anderen Portalen verwaschen und erschwert.)

2.b. Videos, wohin das Auge blickt

Das automatisierte Abspielen von Videos oder Animationen kann Besucher der Webseite gleichermaßen schnell in die Flucht schlagen. Besonders solche Besucher, die schon damals in den Genuss der Glitzer- und Blinky-Welten das ursprünglichen MySpace kamen, sind derartige “Belästigungen” ein Dorn im Auge und sie werden die Webseite schneller wieder verlassen als man “A” sagen kann.

Wer Videos und Animationen (oder auch Musik) auf der eigenen Webseite anbieten möchte, kann dies trotzdem machen. Wenn zum Beispiel zum eigenen Buch ein Trailer erstellt wurde, dann kann das Video so auf der Seite eingebunden werden, dass es nach einem Klick darauf erst abspielt. Alle multimedialen Inhalte sollten wie eine Einladung zur Interaktion sein und nicht wie eine Aufforderung zur sofortigen Flucht.

 

2.c. Flash & Splash

Splash-Seiten sind eher bekannt aus der App-Welt. Hier zeigen sie für einen kurzen Moment zum Beispiel direkt nach dem Aufruf der App den Namen des Herstellers und des Entwicklerteams, was durchaus Sinn macht.

Einige Webseiten-Betreiber setzen ebenfalls Splash-Seiten ein, allerdings zu anderen Zwecken. Möchte der Webseiten-Besucher eine bestimmte Unterseite aufrufen, blendet der Webseiten-Betreiber eine Splash-Seite ein, auf der er einige Informationen besonders hervorhebt. Erst mit einem zusätzlichen Klick gelangt der Besucher weiter auf die von ihm gewünschte Seite. Für den Betreiber scheint dies eine einfache Möglichkeit zu sein, seine Informationen passend und einfach an den Besucher weiterzugeben. Diese Anpreisung hat nur einen Haken: Wenn die Information für den Besucher nicht wirklich von Wert ist und er einen zusätzlichen Klick (oder heutzutage auch Touch) machen muss, um an die von ihm gewünschten Informationen zu gelangen, dann wird er die Webseite ebenfalls eher meiden und die gewünschten Informationen lieber woanders suchen. Deswegen sollte man bei Webseiten lieber auf diese Art der Präsentation verzichten und stattdessen alles dafür zu tun, dass der Besucher so schnell wie möglich die Informationen findet, die er sucht.

Anders als Splash hat Flash auf Webseiten schon eine gewisse Historie vorzuweisen. Nach dem ersten Auftauchen (1996, noch unter der Führung von Macromedia) wurden die interaktiven Möglichkeiten von Flash stets weiterentwickelt. Zunächst standen kleineren Interaktionen mit grafischen Objekten im Mittelpunkt. Später konnten mit Flash Videos gestreamed und wiedergegeben werden und sogar ganze Spiele umgesetzt werden. Das SWF-Format von Flash erschwerte es Nutzern auch, die darin gespeicherten Inhalte einfach herauszukopieren und unrechtmäßig zu vervielfältigen. Lange Zeit erfreute sich Flash deswegen einer großen Beliebtheit und einer ebenso großen Verbreitung, die dazu führte, dass auch immer mehr Cyberkriminelle sich dafür interessierten.

Inzwischen sind viele führenden Unternehmen (u.a. Apple, Google, Microsoft, …) dazu übergegangen, Flash wegen möglicher bestehender und zukünftiger Sicherheitsrisiken mehr und mehr ins Jenseits zu drängen und diese Techniken einfach nicht mehr zu unterstützen. Ein neuer Standard (HTML5) hat sich inzwischen zudem etabliert und drängt auch die letzten Reste von Flash in den Abgrund. Warum man Flash aber heutzutage auf den eigenen Webseiten nicht mehr einsetzen sollte, begründet sich hauptsächlich darin, dass die Systeme von Smartphones und Tablets heutzutage kein Flash mehr umsetzen können. Benutzer dieser Geräte können somit die mit Flash hinterlegten Inhalte auf Ihrer Webseite nicht mehr abrufen.

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Aggressive Ablenkung

3. Aggressive Ablenkung

Gerade hat der Browser die letzten Elemente der von uns besuchten Webseite geladen und wir beginnen mit dem Lesen des Textes, als sich wie aus dem Nichts ein Breiter Werbe-Banner über den Text schiebt, diesen verdeckt und uns auffordert, dies oder jenes zu tun oder gar etwas zu kaufen. Bei vielen Menschen sorgen diese und ähnlich aggressive Werbesituationen inzwischen dafür, dass solche Webseiten gemieden werden. Besonders Zeitungen und Online-Magazine nutzen derartige Techniken gern, beklagen aber auf der anderen Seite, dass nicht mehr so viele Besucher an ihren Informationen interessiert sind wie bisher.

Andere Besucher greifen zwar immer noch auf diese Webseiten zu, haben aber inzwischen einen sogenannten Ad-Blocker installiert, der verhindert, dass solche aggressiven Werbeeinblendungen von den eigentlichen Informationen ablenken.

Auf Ihrer eigenen Webseite können Sie natürlich auch Werbung für Ihr Buch machen. Das sollen Sie auch, schließlich soll die Webseite ja dazu beitragen, das Interesse an Ihrem Buch zu erhöhen. Überlegen Sie sich aber lieber dezente, weniger aggressive Maßnahmen dafür. Jemand, der Ihre Webseite aufsucht, hat ja meist schon ein Grundinteresse und möchte mehr über Sie und Ihre Bücher erfahren. Vergraulen Sie deshalb potentielle Fans nicht mit zu viel Werbe-Gedöns.

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Zu unstrukturiert

4. Zu unstrukturiert

Auf Webseiten gibt es verschiedene Bereiche, die man mit einer guten Struktur interessanter gestalten kann. Das beginnt bereits bei der Menüstruktur einer Webseite.

Ist das Hauptmenü der Webseite bereits so verschachtelt, dass man sich durch 5 oder mehr Unterebenen hindurchklicken muss, um zu den gesuchten Informationen zu gelangen, führt dies beim Besucher der Webseite schnell zu einer Abkehr von der gleichen. Über das Menü sollten stattdessen nur die zentralen Hauptpunkte der Webseite und vielleicht noch deren Unterkategorien abrufbar sein – mehr macht häufig kaum Sinn. Durch die geeignete Auswahl an Hauptmenüpunkten wird auch schneller klar, was Sie auf Ihrer Webseite an Informationen anbieten.

Auch die URL-Struktur, also das, was in der Adresszeile des Browsers hinter dem Domainnamen kommt, folgt auf vielen Seiten noch keiner ordentlichen Struktur. Stattdessen erscheinen dort kryptische Elemente wie www.domainname.de/?id=265. Dabei bieten Content-Management-Systeme, zu denen heutzutage auch WordPress hinzugezählt werden darf, bereits von Haus aus Möglichkeiten an, auch hier eine ordentliche Struktur aufzubauen. Bei WordPress kann man beispielsweise in den Einstellungen der sogenannten Permalink-Struktur festlegen, wie die URLs aussehen sollen. Wählt man hier zum Beispiel etwas wie /%Beitragsname%/ oder /%Jahr%/%Monat%/%Beitragsname%/, dann setzt WordPress dies in eine sogar für Menschen lesbare URL um – zum Beispiel in www.domainname.de/2015/09/dies-ist-ein-beitrag/. Damit haben Sie ihre URL-Struktur nicht nur für ihre Mitmenschen optimiert, sondern diese auch gleichzeitig für die Erkennung von Suchmaschinen verbessert.

Auch inhaltlich, also mit der Informations- und Beitragsauswahl, kann man einer gewählten Struktur folgen, um den Besuchern nicht den Eindruck zu vermitteln, dass man auf seiner Webseite einfach alles und das auch noch völlig ohne Fokussierung veröffentlicht. Sicher können mit der Zeit zusätzliche Themen zur Inhaltsstruktur hinzukommen. Verwenden Sie in diesem Fall aber keine Baustellenschilder oder Ähnliches, um darauf aufmerksam zu machen. Das schmälert den Eindruck der Professionalität ihrer Webseite enorm. Wenn die Auswahl der Inhalte in einem neuen Themenbereich noch zu gering ist, versuchen Sie diesen wenn möglich lieber erst einmal einem anderen Bereich unterzuordnen. Später, wenn genug Beiträge vorhanden sind, können Sie dann immer noch den neuen Themenbereich eröffnen, womit sie dann das Baustellenschild umgangen haben.

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Zu fremd

5. Zu fremd

Auf manchen Webseiten trifft man auf Gästebücher, die mittels Plug-in von Drittanbietern in die eigene Webseite eingebunden sind. Plug-ins von Drittanbietern sind grundsätzlich keine schlechte Sache. Auch diese Webseite macht Gebrauch von der Erweiterung durch Plug-ins. Allerdings gibt es dabei einige Unterschiede. Wenn man zum Beispiel lieber auf ein kostenloses Plug-in zurückgreifen möchte, dann bezahlt man dies häufig damit, dass der Anbieter des Plug-ins sich selbst an prominenter Stelle auf der Ausgabeseite des Plug-ins bewirbt. Dies ist bei bezahlten Plug-ins normalerweise nicht der Fall. Meist ist der Name des Drittanbieters dann auch noch mit der eigenen Webseite verlinkt. Verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch, dieses Vorgehen seitens der Drittanbieter ist vollkommen in Ordnung. Schließlich bieten sie eine Leistung für umsonst an, dann sollen sie zumindest durch die Namensanzeige und den Link zur eigenen Webseite einen Teil der Aufmerksamkeit erhalten, die Besucher ihrer Seite zuteilwerden lassen. Bedenken Sie jedoch, dass Besucher, die dem Link folgen, nicht mehr auf ihrer Webseite, sondern auf der des Drittanbieters landen.

Natürlich kann man jetzt sagen, das ist ja nicht so schlimm, der Besucher kann ja auf den Zurück-Button seines Browsers klicken und gelangt dann wieder zurück auf meine Seite. Es zeigt sich jedoch, dass im Normalfall ein Besucher, der eine Webseite einmal verlassen hat, auf diese so schnell nicht mehr zurückkehrt. Das ist häufig auf die “Ablenkung” auf anderen Seiten zurückzuführen.

Ein Kompromiss hierfür besteht darin, den Link in einem anderen Tab des Browsers zu öffnen. Diese Funktionalität kann man in den eigenen Beiträgen übrigens auch für andere Links zu externen Seiten verwenden. Somit bleibt die eigene Webseite zumindest als Tab im Browser geöffnet und erhöht die Chance, dass der Besucher doch zurückkehrt.

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Fazit

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es viele Fettnäpfchen und Fallstricke, in die man als Webseitenbetreiber unbedarft hineinrutschen kann. Das soll aber bitte niemanden davon abhalten, seine eigene Webseite nach seinen eigenen Vorstellungen zu erstellen. Ganz im Gegenteil! Webseiten und deren Informationen leben davon, individuell und vielfältig divers zu sein. Und wer die Fettnäpfchen und Fallstricke kennt, kann diese geschickt umgehen und damit den Besuchern seiner eigenen Webseite ein informatives Vergnügen bereiten.

Schreiben Sie mir gern über Ihre Erfahrungen mit der eigenen Autorenwebseite und gern auch Feedback oder Kritik zu diesem Artikel.

Schreiben Sie gut! Wir lesen uns!

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