Wie wäre wohl ein Erkundungsflug zum Mars? Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht? Schließlich war der Mond nur ein erster Schritt für die Menschheit und es gibt noch vieles da draußen zu entdecken.

Die NASA hat mit ihren atemberaubenden Fotos mit Hilfe der verschiedensten Teleskope aus den Tiefen des Weltraums schon so manche Phantasie beflügelt. Warum sollte es da nicht erlaubt sein, auch einmal den Mars zu erkunden und dort oder anderswo vielleicht sogar extraterrestrisches Leben zu entdecken.

Genau das ist jetzt möglich.

Das eXoplanetary Research Institute (kurz XRI) hat bereits vor einem Jahrzehnt das Weltraumforschungsprogramm Extrasolar ins Leben gerufen. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde von XRI eine Sonde zu dem erdähnlichen Planeten Epsilon Prime entsendet um diesen zu erforschen. Nach Erreichen des Orbits des Planeten wurden Lande-Pods auf die Oberfläche des Planeten geschickt. Jeder dieser Pods enthielt eine Anzahl von Rovern, die nach erfolgreicher Landung nun die Oberfläche des Planeten erkunden können.

Nun sucht das Unternehmen nach Forschern, die die Navigation der Rover für sie übernehmen können. Auf der Webseite gibt es dazu ein Bewerbungsformular.

Hat man die ausführliche Gesundheits-, Fitness- und Kompatibilitätstests bestanden, wird man von Dr. Robert Turing in die Arbeit mit den Rovern und den Besonderheiten bei der Erkundung fremder Planeten eingeführt. Ein letzter Test, eine Simulation einer Rover-Steuerung, muss schließlich noch bestanden werden und schon steht der fantastischen Welt von Epsilon Prime und seiner Erkundung nichts mehr im Wege – also eigentlich.

Da das Gelände unbekannt ist, kann man den Rover immer nur innerhalb eines gewissen Sichtkreises fahren lassen. Dazu setzt man auf einer Karte den nächsten Punkt fest, den man anfahren möchte. Dann legt man die neue Blickrichtung der eingebauten Kamera des Rovers fest. Das ist besonders wichtig, wenn man nicht gerade eine 360°-Panorama-Aufnahme erstellen möchte. Sowohl die Fahrt des Rovers als auch die Aufnahme sowie deren Übertragung zurück zur Erde nehmen etwas Zeit in Anspruch. Doch das Warten lohnt sich in jedem Fall.

Schnell entdeckt man erste Anzeichen von Pflanzen und nimmt Fotoproben, die dann von einer Wissenschaftlerin genau untersucht werden. Neben wundervollen Sonnenauf- und -untergängen gibt es wirklich so einiges auf Epsilon Prime zu entdecken, was wir uns niemals zuvor hätten erträumen können. Doch die Erkundung sollte auch mit einer gewissen Vorsicht geschehen, denn schließlich weiß man ja nicht, was einen in dieser doch noch fremden Umgebung erwartet.

Sämtliche Funde werden in einer Art Enzyklopädie aufgenommen und geführt. Als XRI-Forscher steht man stets in direktem Nachrichtenaustausch mit Dr. Turing und seiner Mitarbeiterin, der Forscherin für extraterrestrische Biologie.

Bei den weiteren Untersuchungen wird man nicht nur Dinge auf Epsilon Prime entdecken. Extrasolar hält einige Überraschungen bereit und erzählt nebenbei eine spannende Geschichte. Der Zugang zu Extrasolar ist grundsätzlich kostenfrei. Wer seinen Rover und die Datenübertragung der Aufnahmen etwas beschleunigen möchte, der kann einen kleinen Betrag an XRI spenden und erhält damit ein Rover-Upgrade. Das ermöglicht zudem das uneingeschränkte Aufnehmen von 360°-Aufnahmen, was in der Grundversion aufgrund des Datenaufkommens für die Übertragung auf eine feste Anzahl pro Tag limitiert wurde.

Mein heutiges Beitragsbild zeigt übrigens einen Ausschnitt aus einer solchen 360° Aufnahme. Die große, baumähnliche Pflanze, die darauf zu sehen ist, wird als Scaled Ancient bezeichnet. Manchmal, besonders aus der Ferne und im Halbdunkel sehen die aus wie gekrümmt gehende Menschen und können einen beim ersten Blick etwas irritieren. Im Hintergrund scheint es hier zum Beispiel zwar kein Mensch aber ein Bär zu sein. Dennoch ist es ein Scaled Ancient. Die rot-rosigen Pflanzen im Umfeld sind sogenannte Sailed Iris(se), deren Felder hier von kleinen Spindlepus durchzogen werden – kleine, braune Bodenpflanzen.

Happy Exploring!

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